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| Rundreise - Zwischen Antochia, Ararat und Schwarzem Meer | |
| Zwischen ANTIOCHIA, ARARAT und SCHWARZEM MEER Der Osten der Türkei bewahrt ungeahnt reiches und vielfältiges kulturelles Erbe, das wir in 16 intensiven Reisetagen kennenlernen: die kurdische Bevölkerung und die armenische Geschichte, das Antiochia der Apostel, syrisch-aramäische und griechische Klöster, seldschukische und osmanische Moscheen, die ältesten Tempel der Menschheit und die Kultur von Urartu. Das obere Zweistromland, der legendäre Van-See, der biblische Berg Ararat und das Schwarze Meer gehören dazu. Region: Osttürkei, Anatolien |
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| Reiseverlauf: 1. Tag: ANREISE Flug Von Deutschland – Istanbul – Antakya (Hatay) Der 2007 eröffnete Flughafen von Antakya ist nach der Provinz Hatay benannt, ein Name, den Atatürk in Anlehnung an die Hethiter prägte. Die vormalige Provinz Alexandrette war in den dreißiger Jahren für kurze Zeit der selbständige „Staat Hatay“. Übernachtung in Antakya. 2. Tag: ANTIOCHIA, MUSA DAGH Vormittags Besichtigungen in Antakya, dem klassischen Antiochia, einst eine der größten Städte des Mittelmeerraums. In der Petrusgrotte sollen sich die Jünger Jesu erstmals selbst als „Christen“ bezeichnet haben. Am Nachmittag Fahrt nach Vakifli am Musa Dagh, dem heute einzigen armenischen Dorf in der Türkei. Die Bewohner sind Nachkommen von Überlebenden der „40 Tage vom Musa Dag“ (vgl. den Roman von Franz Werfel). Heute ist das Dorf ein Zentrum für ökologische Landwirtschaft (Orangenanbau) und Ökotourismus. Weiterfahrt nach Urfa (2 Übernachtungen) 3. Tag: URFA, HARRAN, GÖBEKLI TEPE Die offiziell heute Șanlıurfa (das „ruhmreiche Urfa“) genannte Stadt, das antike Edessa, liegt zwischen Euphrat und Tigris im oberen Mesopotamien und hat eine berühmte, islamisch geprägte Abrahamstradition. Unweit liegt Harran, mit seinen archaischen Bienenkorbhäusern, einst Zentrum eines im ganzen Alten Orient berühmten Mondkultes. Von hier aus zog Abraham los gen Kanaan. Seit den 1990er Jahren werden am Göbekli Tepe nahe Urfa vom Deutschen Archäologischen Institut die ältesten Tempelanlagen der Menschheit ausgegraben. Die spektakulären Funde haben unser Bild von der Jungsteinzeit (Neolithikum, ca. 10.000 v.Chr.) revolutioniert. 4. Tag: NEMRUT DAĞI Wir fahren an den Atatürk-Stausee des Euphrat und hinauf auf den Nemrut Dağı (2150m), dem Zentrum des hellenistischen Königreichs von Kommagene. Der „Götterthron“, der riesige Tumulus (Grabhügel) auf dem Berggipfel, wird von gigantischen Steinköpfen bewacht. Wir wollen hier den Sonnenuntergang erleben. Übernachtung in Kahta. 5. Tag: DIYARBAKIR Mit der Fähre über den Stausee und weiter nach Dıyarbakır, der kurdischen Metropole des Ostens. Wir besichtigen die ummauerte Altstadt mit Großer Moschee (Ulu Cami) und katholischer Marienkirche. Übernachtung in Dıyarbakır. 6. und 7. Tag: TUR ABDIN Die aramäische Sprache des Urchristentums ist in den syrisch-orthodoxen Klöstern der Region Tur Abdin („der Berg der Diener [Gottes]“) bis heute lebendig geblieben. Wir besuchen die Marienkirche von Hah, das große und lebendige Mar-Gabriel-Kloster, das Ananias- oder „Safran“-Kloster und die Städte Midyat und Mardin. 2 Übernachtungen in Midyat. 8. Tag: HASANKEYF, VAN-SEE Über den pittoresk an einer Engstelle des Tigris gelegene, allerdings von einem Stauseeprojekt bedrohten Ort Hasankeyf, fahren wir weiter in Richtung Van-See. Oberhalb von Tatvan liegt der ebenfalls nach dem biblischen und koranischen König Nimrud benannte Vulkan, an dessen malerischem kleinen Kratersee wir picknicken wollen. In Ahlat am Nordufer des Van-Sees sehen wir die ausgedehnte seldschukische Nekropole mit weit über 1.000 prächtigen Grabstellen. (3 Übernachtungen in Van) 9. Tag: VAN-SEE, AKDAMAR Wir fahren zur armenischen Klosterinsel Akdamar mit der erst kürzlich wieder renovierten Heilig-Kreuz-Kirche, die besonders durch die einmaligen biblischen Szenen an den Außenmauern weltberühmt wurde, aber auch zur selten besuchten Insel Çarpanak mit den gut erhaltenen Ruinen des Klosters Ktuts. Im Van-See (etwa siebenmal größer als der Bodensee) mit seiner besonderen, basischen Wasserqualität haben wir natürlich auch Gelegenheit zum Baden. 10. Tag: VAN, HAKKARI Die eisenzeitliche Kultur von Urartu (das „Land Ararat“ des Alten Testaments) steht heute im Mittelpunkt. In der Stadt Van besichtigen wir den Burgfelsen von Tuschpa, der Urartäerhauptstadt, mit den Felsgräbern der Könige und ihren Keilschriftwänden. Südöstlich von Van fahren wir zu den Ruinen von Çavuştepe (8. Jh. v.Chr.) und Hoşap Kalesi (17. Jh. n.Chr.) und, falls möglich (genehmigungsabhängig), weiter hinein in den Bergdistrikt von Hakkari. 11. Tag: DOĞUBAYAZIT Über die malerischen Wasserfälle von Muradiye und durch die bizarre Lavalandschaft des Tendürek-Vulkans nahe der iranischen Grenze fahren wir an den Fuß des Ararat. Wir besuchen den Işhak-Paşa-Palast (das „Neuschwanstein der Türkei“) und sehen einen 60 Meter tiefen Meteoritenkrater. 2 Übernachtungen in Doğubayazıt. 12. Tag: ARARAT Der 5.137 m hohe, schneebedeckte Große Ararat mit seinem 3.896 m kleinen Bruder zur Seite dominiert majestätisch die Landschaft im Vierländereck Türkei-Iran-Armenien-Aserbaidschan. Wir unternehmen eine leichte Wanderung über idyllische Bergwiesen und besuchen die kurdische Familie unserer Reiseagentur Çeven, die hier zuhause ist und noch teilweise nomadisch lebt. Originell und reizvoll ist der nahe gelegene „Landeplatz der Arche Noah“, eine natürliche Geländeformation mit schiffsähnlichen Strukturen, die im lokalen „Arche-Noah-Museum“ als authentisch ausgegeben werden. 13. Tag: ANI, KARS Wir fahren über den Fluss Aras zu den Ruinen der legendären alten armenischen Hauptstadt Ani, die unmittelbar an der türkisch-armenischen (ehemals sowjetischen) Grenze liegt und lange Zeit nicht zugänglich war. Dann besichtigen wir die Provinzhauptstadt Kars, deren Stadtbild noch russische Einflüsse erhalten hat (bis 1921 zu Russland). Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk hat die politische Szenerie von Kars in seinem Roman „Schnee“ (2002) beschrieben. Übernachtung in Kars. 14. Tag: ERZURUM Fahrt nach Erzurum, in die „Hauptstadt des Ostens“, wo uns großartige Moscheebauten aus seldschukischer und osmanischer Zeit erwarten: Doppelminarettmoschee, Ulu Cami, Wesirmoschee. Weiter Fahrt nach Cosandere bei Trabzon. Übernachtung in COSANDERE . 15. Tag: SUMELA, TRAPEZUNT (Trabzon) Auf der Fahrt durch das Pontische Gebirge besuchen wir das wie ein Adlerhorst an einer Felswand gelegene Sumela-Kloster. Seine Wunder-Panagia, eine Lukas-Ikone der Muttergottes, wurde von Jakob Ph. Fallmerayer 1845 beschrieben. Das griechisch-orthodoxe Kloster wurde in den 1920er Jahren verlassen und vor wenigen Jahren restauriert. An der Küste des Schwarzen Meeres erreichen wir in Trabzon unsere letzte Station, die Hauptstadt des byzantinischen Kaiserreichs von Trapezunt, und besichtigen die Hagia Sophia mit ihren bunt leuchtenden Fresken (13. Jh.). Wie ihre große Schwester in Istanbul war die Aya Sofya von Trabzon Jahrhunderte lang Moschee und ist heute Museum. Zum Abschluss ein Abendspaziergang am Schwarzen Meer. Übernachtung in Trabzon. 16. Tag: RÜCKFLUG Flug Trabzon – Istanbul – Deutschland |
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Leistungen: |
- Alle Flüge - Transfers und sonstige Transporte - Unterkunft im DZ/EZ mit DU/WC - Halbpension - Reiseleitung durch erfahrene deutschsprachige, lizenzierte Leiter - Eintrittsgelder |
| Termine: | 05.05. - 19.05. / 01.09. - 15.09. / 20.10. - 03.11 |
| Teilnehmer: | ab 8 Personen |
| Preis: | 1.890,00 EUR |